Pressemitteilung
Spannungen im Nahen Osten: Zunehmende Anfragen nach Unterstützung zum Schutz der Belegschaft
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Seit dem 28. Februar hat International SOS aufgrund der raschen Verschlechterung der Sicherheitslage im Nahen Osten mehr als 2.600 Hilfeersuchen bearbeitet, über 440 Personen auf dem Land- und Luftweg evakuiert, über 1.045 Kunden unterstützt und über 145 Warnmeldungen im Zusammenhang mit der Krise herausgegeben.
Diese Anfragen betreffen in erster Linie Ausreisen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Katar und Israel mit Evakuierungsrouten über Saudi-Arabien, Oman, Jordanien und Ägypten.
Mehr als 900 Organisationen – Unternehmen, NGOs, internationale Organisationen, Schulen und Universitäten – mit Mitarbeitern und Studenten in der Region haben sich an International SOS gewandt.
Angesichts der sich weiter verschärfenden Spannungen im Nahen Osten sollten Organisationen robusten Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit Priorität einräumen. Dazu gehört, sich auf offizielle Regierungsempfehlungen zu stützen, die Durchführbarkeit von Evakuierungen täglich neu zu bewerten und angesichts sich ändernder Bedingungen flexibel zu bleiben. Die regelmäßige Überprüfung von Strategien zur Risikominderung und der Blick über die unmittelbaren Ereignisse hinaus sind unerlässlich, um die operative Stabilität aufrechtzuerhalten und das Personal zu schützen.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung empfiehlt International SOS Unternehmen, Reisen in mehrere Länder im Nahen Osten und am Golf sowie die Durchreise durch diese Länder zu verschieben. Sie sollten außerdem die Lage der noch im Land befindlichen Mitarbeiter beurteilen, deren Anwesenheit auf das unbedingt Notwendige beschränken und sicherstellen, dass Maßnahmen zum Schutz vor Ort für Situationen vorbereitet sind, in denen eine Bewegung nicht möglich ist.
Die operative Lage ist nach wie vor äußerst komplex. Ein großer Teil des regionalen Luftraums bleibt gesperrt oder unterliegt strengen Beschränkungen, sodass Evakuierungen auf dem Landweg in Länder erforderlich sind, in denen die Flugverbindungen weiterhin bestehen, wie beispielsweise Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien und Oman. Unter diesen besonders schwierigen Bedingungen organisiert und koordiniert International SOS Transport- und Evakuierungsmaßnahmen.
International SOS beobachtet die Entwicklung der Lage aufmerksam. Unter „Krise im Nahen Osten: Aktuelle Informationen zu Reisegefahren und Sicherheit von International SOS” finden Sie die neuesten Entwicklungen.
Schauen Sie sich gerne die Aufzeichnung vom Sicherheitsbriefing vom 6. März 2026 an.