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Pressemitteilung

Unterstützung von Mitarbeitenden während des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda

Ein Labormitarbeiter untersucht den Ebola-Virus in einem Reagenzglas.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den aktuellen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Uganda zu einem Gesundheitlichen Notfall von internationaler Tragweite (Public Health Emergency of International Concern, PHEIC) erklärt.

Am 17. Mai 2026 bestätigte die WHO, dass die Epidemie, verursacht durch den Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus, die Kriterien für einen PHEIC erfüllt. Grund sind die Schwere der Lage, die grenzüberschreitende Ausbreitung sowie das potenzielle Risiko für die internationale öffentliche Gesundheit. Zudem weist die WHO darauf hin, dass das tatsächliche Ausmaß des Ausbruchs möglicherweise größer ist als derzeit gemeldet. Dies basiert auf Clustern unerklärter Todesfälle und hohen Positivraten bei getesteten Proben.

Ebola ist eine schwere und häufig tödlich verlaufende Krankheit, die durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen übertragen wird. Anders als luftübertragene Krankheiten erfordert die Ansteckung engen Kontakt, kann sich jedoch in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen ohne angemessene Infektionskontrollmaßnahmen rasch verbreiten.

Zentrale Risikofaktoren

Die Situation bringt mehrere Herausforderungen mit sich:

  • Das vollständige Ausmaß des Ausbruchs ist derzeit unklar und wird voraussichtlich deutlich zunehmen – möglicherweise auch geografisch.
  • Betroffen sind Regionen mit erheblichen operativen Herausforderungen, darunter dicht besiedelte urbane Zentren, hochmobile Bevölkerungen und intensiver grenzüberschreitender Verkehr, was das Risiko einer weiteren Ausbreitung erhöht.
  • Die große Anzahl an Verdachtsfällen erschwert eine umfassende Kontaktnachverfolgung erheblich. Es ist wahrscheinlich, dass es mindestens mehrere Monate dauern wird, bis der Ausbruch unter Kontrolle ist.
  • Für den Bundibugyo-Stamm gibt es keine zugelassenen Impfstoffe oder spezifischen Behandlungsmöglichkeiten, was die Eindämmung zusätzlich erschwert.

Unterstützung von Unternehmen und ihren Mitarbeitenden durch International SOS

Wir beobachten die Entwicklung des Ausbruchs fortlaufend und unterstützen Unternehmen dabei, ihre Mitarbeitenden und Geschäftsabläufe zu schützen. Unsere Unterstützung umfasst:

  • Echtzeit-Updates zu medizinischen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen
  • Reise-Risikoanalysen und Empfehlungen für betroffene Regionen
  • Planung von Gesundheitsmaßnahmen für Belegschaft und Arbeitsplatz
  • Rund-um-die-Uhr-Zugang zu medizinischer Beratung und Unterstützung
  • Einsatz von Unterstützungskräften vor Ort bei Bedarf

Wir empfehlen Unternehmen mit Mitarbeitenden in der DRK, Uganda oder angrenzenden Ländern:

  • Geschäftsfortführungs- und Ausbruchspläne zu überprüfen und zu aktualisieren
  • das Bewusstsein der Mitarbeitenden für Symptome und Übertragungswege von Ebola zu stärken
  • den Zugang zu verlässlicher medizinischer Unterstützung und Evakuierungsplänen sicherzustellen
  • die Lage kontinuierlich zu beobachten und mögliche Auswirkungen auf Mobilität und Reisetätigkeit zu berücksichtigen

Weiterführende Information

Unser bevorstehendes Webinar „Situation Update | Ebola-Ausbruch in DRK & Uganda“ am 20. Mai 2026 bietet aktuelle Einblicke unserer Gesundheitsexperten. Klicken Sie hier, um sich anzumelden oder die Aufzeichnung im Anschluss anzusehen.

Kunden können die International SOS Global Health Threat Website besuchen, um die neuesten Updates zu erhalten.

 

Über die International SOS Gruppe – 40 Jahre lebensrettende Expertise

Die International SOS Gruppe hat sich dem Schutz und der Rettung von Menschenleben verschrieben. Unabhängig davon, wo Sie tätig sind, bieten wir maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Sicherheitsrisikomanagement sowie Gesundheits- und Wellbeing-Dienstleistungen, um Wachstum und Produktivität zu fördern.

Wir kombinieren modernste Technologie mit tiefgehender Expertise in Sicherheit, Medizin und Logistik, um präventive Programme zu entwickeln, die Echtzeitinformationen und praktische Unterstützung vor Ort liefern.

Im Falle von Sicherheitsvorfällen, Epidemien, extremen Wetterereignissen oder anderen geschäftskritischen Störungen bieten wir schnelle und führende Reaktions- und Unterstützungsleistungen – für mehr Sicherheit und Vertrauen.

Seit der Gründung im Jahr 1985 hat International SOS über 40 Jahre Erfahrung in der Rettung von Leben aufgebaut. Mit Hauptsitz in London und Singapur vertrauen uns mehr als 9.000 Unternehmen, darunter ein Großteil der Fortune Global 500, mittelständische Unternehmen, Regierungen, Bildungseinrichtungen und NGOs.

Rund 13.000 Experten weltweit stehen an über 1.200 Standorten in 90 Ländern zur Verfügung – in mehr als 110 Sprachen, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.

Wir unterstützen Unternehmen beim Schutz ihrer Mitarbeitenden und ihres Geschäftsbetriebs sowie bei der Erfüllung ihrer Compliance-Anforderungen. Durch die Zusammenarbeit mit uns können Unternehmen ihrer Fürsorgepflicht nachkommen und die Geschäftskontinuität nachhaltig stärken.