Fallbeispiel
Koordinierte Evakuierung von Israel nach Jordanien

Angesichts zunehmender sicherheitspolitischer Spannungen im Nahen Osten unterstützte International SOS ein deutsches Maschinenbauunternehmen bei der Evakuierung von sieben Mitarbeitenden aus Israel. Nach mehreren Wochen kontinuierlicher Lagebeobachtung wurde eine koordinierte Evakuierung über Land nach Jordanien umgesetzt.
Die Sicherheitslage in Israel verschärfte sich zusehends. Das Unternehmen stand vor der Herausforderung, kurzfristig eine sichere Evakuierung zu organisieren, die einen grenzüberschreitenden Transit unter dynamischen Rahmenbedingungen erforderte. Neben der Sicherheitsbewertung mussten logistische, administrative und zeitkritische Faktoren zuverlässig koordiniert werden.
International SOS empfahl eine bodengebundene Evakuierung von Israel nach Jordanien mit anschließender Weiterreise nach Amman. Die Planung umfasste den sicheren Grenzübertritt, die fortlaufende Lagebewertung sowie eine bestätigte Hotelunterbringung vor Ort.
Da beim Unternehmen bereits ein Eskalationsmanagementplan implementiert war, konnten Entscheidungsprozesse zügig angestoßen und operativ umgesetzt werden.
Nach Eingang des Evakuierungsersuchens am 28. Februar überschritten alle sieben Mitarbeitenden bereits am folgenden Tag sicher die israelisch‑jordanische Grenze und erreichten Amman innerhalb von rund 25 Stunden.
Die gute Vorbereitung der Mitarbeitenden – inklusive einsatzbereiter Notfalltaschen, vollständiger Reisedokumente und klar definierter Abläufe – trug entscheidend zum Erfolg der Maßnahme bei. Der Fall zeigt, wie klare Eskalationsprozesse, eindeutige Entscheidungsstrukturen und vorab freigegebene Budgets eine schnelle und effektive Evakuierung auch in komplexen Krisensituationen ermöglichen.