SkipToContent
HeaderPhoneNumberLabel+1 215 942 8226
Kunden-Login
SelectLabel

Fallbeispiel

Erdbebenrisiken in Japan: Warum gezielte Vorbereitung internationaler Mitarbeitender entscheidend für Business Continuity ist

Straße gebrochen durxch Erdbeben
Ribbon

Ausgangslage

Japan zählt zu den seismisch aktivsten Regionen weltweit. Rund 20 % aller schweren Erdbeben ereignen sich dort. Für die kommenden 30 Jahre wird eine hohe Wahrscheinlichkeit signifikanter Beben prognostiziert, darunter ein mögliches Megabeben am Nankai-Graben sowie ein starkes Erdbeben im Großraum Tokio. 
Für Unternehmen in Japan stellen diese Erdbebenrisiken ein kritisches Business-Continuity-Risiko dar. Neben der physischen Sicherheit der Mitarbeitenden ist insbesondere die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs gefährdet.
Internationale Unternehmen mit ausländischen Fach- und Führungskräften in Japan stehen hierbei vor besonderen Herausforderungen in der Notfallvorsorge und im Business-Continuity-Management (BCM).

 

Problemstellung

Viele internationale Mitarbeitende haben keine praktische Erfahrung mit Erdbeben und verfügen nur über begrenzte Kenntnisse der lokalen Notfallmaßnahmen. In kritischen Situationen führt dies zu Unsicherheit, Fehlverhalten oder verzögerten Reaktionen. Sprachliche und kulturelle Barrieren verstärken diese Problematik zusätzlich.
Erfahrungsberichte zeigen, dass Betroffene häufig nicht wissen, wie sie sich bei starkem Beben verhalten oder wohin sie sich Tsunami-Risiko begeben sollen. Gleichzeitig wird oft unterschätzt, dass die größten Gefahren nicht allein vom Erdbeben ausgehen, sondern von Folgeereignissen wie Bränden oder Tsunamis. Effektiver Selbstschutz erfordert daher nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrung unter realitätsnahen Bedingungen.

 

Lösung

Ein wirksamer Ansatz ist die Kombination aus theoretischer Schulung und praxisorientiertem Training. Im vorliegenden Fall wurde für internationale Ingenieure ein integriertes Trainingsprogramm umgesetzt, das folgende Elemente umfasst:

Grundlagen zu Naturgefahren in Japan (Erdbeben, Tsunamis, Brände) 
Klare Verhaltensregeln und unternehmensspezifische Notfallprotokolle 
Simulation starker Erdbeben zur realistischen Einschätzung der Situation 
Evakuierungsübungen unter Rauchbedingungen 
Praktisches Training im Umgang mit Feuerlöschern

Durch diese „Learning-by-Doing“-Methodik werden Teilnehmende gezielt darauf vorbereitet, im Ernstfall schnell und richtig zu handeln.

Auswirkung

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigen eine deutliche Verbesserung des Risikobewusstseins und der Handlungssicherheit. Insbesondere die realitätsnahen Simulationen tragen dazu bei, die Intensität von Naturkatastrophen besser zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.
Für Unternehmen bedeutet dies eine nachhaltige Stärkung der Krisenresilienz: Mitarbeitende sind besser vorbereitet, Risiken werden reduziert und die Kontinuität geschäftlicher Abläufe wird verbessert.
Gleichzeitig unterstützt ein solches Trainingskonzept die Standardisierung von Sicherheits- und Notfallprozessen im internationalen Kontext.
Unternehmen in Japan müssen Erdbebenrisiken aktiv in ihr Business-Continuity-Management integrieren.
Praxisnahe Trainings für internationale Mitarbeitende erhöhen Sicherheit, Reaktionsfähigkeit und Krisenresilienz nachhaltig.